Unsere Vision vom Quellenhof

als Ort der Nährung

Nährung des Menschen mit gesunden Lebensmitteln
Nährung des Geistes mit Bildung und Spiritualität
Nährung und Heilung von Mutter Erde

(m.H. von Permakultur)

 

Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Quellenhof Solidargemeinschaft Wasserleben“ im Vereinsregister: Quellenhof Solidargemeinschaft Wasserleben e.V.

Der Verein hat seinen Sitz in 38871 Wasserleben, Triftweg 5

Das Geschäftsjahr des Vereins ist vom 01. April – 31. März

 

Vision des Quellenhofs

Der Zweck des Vereins ist die Förderung bestehender und neu zuschaffender landwirtschaftliche Betriebe mit biol. – dyn. Wirtschaftsweise und damit Förderung des Umweltschutzes, des Tierschutzes, des Landschaftsschutzes, des Naturschutzes und des Gesundheitsbewusstseins. Dazu gehören auch die Förderung von Biodiversität und regionaler und saisonaler Ernährung, die Förderung von sozialen Beziehungen, solidarischen Organisationsformen, sowie die Schaffung von Bewusstsein für die Auswirkungen von Pflanzenbau, Tierhaltung, Ernährung und deren Produktionsweisen auf Natur, Klima und Gesellschaft.

Den Satzungszweck zu verwirklichen, wird durch folgende Vorhaben gewährleistet:

  • Schutz und Pflege bedrohter Kulturpflanzen und Tierrassen, Förderung des Erhalts alter, regional angepasster und samenfester Gemüse- und Obstsorten, Wildpflanzen, Nutzpflanzen, Bäumen und alter Nutztierrassen
  • Schaffung von Schutzzonen für die bedrohte Pflanzen- und Tierwelt
  • Schaffung generationsübergreifender und familienfreundlicher (Bildungs-)angeboten zum Thema Schutz und Pflege bedrohter Kulturpflanzen und Tierrassen, Permakultur, gesunde Ernährung und alternativer Lebensweisen
  • Wissensaufbereitung, Erfahrungsauswertung und Erfahrungsmöglichkeiten in Naturschutz, Landschaftspflege, Gartenbau und Permakultur
  • Auf- und Ausbau von Kooperationsbeziehungen auf regionaler und überregionaler Ebene mit anderen Organisationen ähnlicher Zielsetzung, Vernetzung und Wissensaustausch mit Schulen, Fachhochschulen sowie anderen kulturellen Einrichtungen
  • Gemeinschaftsbildende und erkenntnisvermittelnde Aktivitäten, interkultureller und internationaler Austausch, Seminare und öffentliche Veranstaltungen
  • Informationsaustausch z.B. durch Vorträge, Tagungen und Ausführung kultureller Veranstaltungen
  • Unterstützung und Begleitung von Projekten, sowie Gestaltung und Ausführung eigener Projekte, die dazu beitragen, alte Pflanzensorten und Nutztierrassen für Jede und Jeden erleb- und erfühlbar zu machen, Traditionen zu pflegen, Menschen allen Alters ( Schüler, Jugendliche, Senioren ) und aller Herkunft mit der Natur und miteinander zu verbinden

Mittelverwendung und Finanzierung

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Der Verein kann eine Geschäftsstelle errichten.

Die Mittel zur Deckung der Kosten des Vereins werden überwiegend durch Mitgliedsbeiträge finanziert. Nach Ablauf des Geschäftsjahres hat der Vorstand eine Jahresabrechnung aufzustellen, diese von den Kassenprüfern prüfen zu lassen und in der Mitgliederversammlung zur Beschlussfassung vorzulegen.

Mit dem Eintritt in den Verein „Quellenhof“ Solidargemeinschaft Wasserleben wird eine einmalige Aufnahmegebühr fällig.

Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die den Zweck des Vereins unterstützt und sich bereit erklärt, die Pflichten eines Mitgliedes gemäß § 6 zu erfüllen. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich an den Verein zu richten.

Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet

  1. a) mit dem Tod des Mitglieds,
  2. b) durch freiwilligen Austritt,
  3. c) durch Streichung von der Mitgliederliste,
  4. d) durch Ausschluss aus dem Verein.

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem Mitglied

des Vorstands. Er ist nur zum Schluss eines Saisonjahres unter Einhaltung einer

Kündigungsfrist von drei Monaten zulässig.

Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen

werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrags im

Rückstand ist. Die Streichung ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.

Ein Mitglied kann, wenn es gegen die Vereinsinteressen gröblich verstoßen hat, durch Beschluss der Mitgliederversammlung aus dem Verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied Gelegenheit zu geben, sich persönlich zu

rechtfertigen. Eine etwaige schriftliche Stellungnahme des Betroffenen ist in der Mitgliederversammlung zu verlesen.

Mitgliedsbeiträge

Der bei der Mitgliederversammlung festgelegte Mitgliedsbeitrag ist zahlbar nach vereinbarter Aufteilung. Höhe und Fälligkeit von Beiträgen werden bei der Mitgliederversammlung beschlossen.

Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:

  1. a) der Vorstand
  2. b) die Mitgliederversammlung                                                            

Der Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

  1. a) mindestens fünf gleichberechtigten Mitgliedern = Orga – Team
  2. b) dem Schriftführer = Support – Team
  3. c) dem Kassenwart = Support – Team

Der Verein kann gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch zwei Mitglieder des

Vorstandes gemeinschaftlich vertreten werden.

Die Vereinigung mehrerer Vorstandsämter in einer Person ist unzulässig.

Die Mitgliederversammlung

In der Mitgliederversammlung hat jedes anwesende Mitglied − auch ein

Ehrenmitglied − eine Stimme.

Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig:

  1. Entgegennahme des Jahresberichtes
  2. Genehmigung des Haushaltsplanes
  3. Festsetzung der Mitgliedsbeiträge zur gemeinschaftlichen Deckung des Vereinshaushaltes
  4. Wahl, Abberufung und Entlastung der Mitglieder des Vorstandes.
  5. Beschlussfassung über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.
  6. Ernennung von Ehrenmitgliedern.

Die Einberufung der Mitgliederversammlung

Mindestens einmal im Jahr, möglichst im letzten Quartal unseres Vereinsjahres, soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden.

Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen durch schriftliche Benachrichtigung unter Angabe der Tagesordnung einberufen.

Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung der Einladung folgenden Werktages.

Das Einladungsschreiben gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.

Die Einberufung erfolgt per Email oder Briefpost.

Die Tagesordnung setzt der Vorstand fest.

Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird von einem  Vorstandsmitglied geleitet.

Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung einen Leiter.

Das Protokoll wird vom Schriftführer geführt. Ist dieser nicht anwesend, bestimmt der Versammlungsleiter einen Protokollführer.

Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn ein Drittel der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens beschließt die Mitgliederversammlung.

Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der Erschienenen beschlussfähig.

Die Mitgliederversammlung fasst alle Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben daher außer Betracht. Zur Änderung der Satzung (einschließlich des Vereinszweckes) ist jedoch eine Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von vier Fünftel erforderlich.

Für die Wahlen gilt Folgendes: Hat im ersten Wahlgang kein Kandidat die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen erreicht, findet eine Stichwahl zwischen den Kandidaten statt, welche die beiden höchsten Stimmzahlen erreicht haben.

Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen ist. Es soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen ist die zu ändernde Bestimmung anzugeben.

Anträge den Mitgliedern mit der Tagesordnung angekündigt worden sind.

Struktur und Organisation

Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

Zwischen den Mitgliederversammlungen (die mindestens jährlich, ansonsten nach Bedarf tagen) ist das Orga-Team das einzige Entscheidungsgremium. Darüber hinaus erhalten Arbeits- und Projektgruppen Kompetenzen arbeitsteilig zugesprochen, in deren Rahmen sie eigenständig handeln können.

Zur Umsetzung unseres Satzungszweckes wird eine Vollzeit Stelle geschaffen. Zudem wird es weitere Teilzeitstellen, Saisonkräfte und auch Praktika geben. Zukünftig wird auch die Schaffung von  Ausbildungsplätzen angestrebt.

Der Verein „Quellenhof Solidargemeinschaft Wasserleben“ tritt hier als Arbeitgeber auf.

Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der im § 13 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.

Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen unmittelbar und ausschließlich an den Imkerverein Wernigerode e.V.

Die vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung vom 26.01.2019 errichtet (verabschiedet).

Wasserleben, den 26.01.2019

Roswitha Barner                        Wolfgang Machne

Tina Siebeck                                Manuel Siebeck

Katja Feldmer                              Markus Schwalk

Paul Barner